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Wo bleibt die Konzeption und finanzielle Unterstützung für die Orte der Jungsteinzeit und Eiszeitkunst?

Hannelore Hoger zu Besuch im Museum Ulm beim Löwenmenschen

MdL Rivoir bemängelt einseitige Unterstützung von historischen Stätten

Erfreulich ist, dass das Land die wichtigen Fundstätten der Kelten mit einem stattlichen Betrag fördert. Ärgerlich ist aus Sicht von MdL Martin Rivoir, dass die Fundstätten der Jungsteinzeit z. B. in Blaustein oder die Welterbestätten der Eiszeitkunst im Lone- und Achtal weiter auf jegliche Unterstützung warten müssen. Zwar hat sich der Ministerpräsident bei der Übergabe der Urkunde zum UNESCO-Welterbe vor einigen Jahren feiern lassen, als ob er selbst alles organisiert habe, mit einer finanziellen Unterstützung hält sich das Land seither vornehm zurück.

Kleine Städte und Gemeinden sind mit der Präsentation der Fundstätten und Artefakte finanziell überfordert, so dass z. B. die Stadt Niederstotzingen mit der Schließung des Archäoparks gedroht hat. Auch das Ulmer Museum hat seitens des Landes keinerlei finanzielle Unterstützung für Baumaßnahmen zur Präsentation des Löwenmenschen erhalten, das sei schäbig. Rivoir: „So sehr ich der Keltenkonzeption den warmen Finanzregen des Landes gönne, die anderen Welterbestätten hier in der Region benötigen die gleiche finanzielle Unterstützung. Das muss die neue Landesregierung umgehend regeln.“

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