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Neuer Standort für Fernbusse in Ulm

Gemeinsam mit meinen Ulmer Fraktionskollegen Doro Kühne und Georgios Giannopoulos habe ich den Fernbusbahnhof in Böfingen besichtigt. Er ist in einem bedauernswertem Zustand! Die SWP schreibt: SPD: Flixbus-Haltestelle soll in die Stadt , die NUZ benannte den „Angst-Raum“ Fernbusbahnhof und regioTV berichtete im Regionalfernsehen.
Aus dem Besuch folgte ein Antrag an den Oberbürgermeister:
Fernbusbahnhof

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Fernbusbahnhof in Böfingen ist ein Provisorium, welches für die Zeit der Bauarbeiten am Ulmer Hbf eingerichtet wurde. Sowohl die Nutzer als auch die Betreiber der Buslinien beklagen sowohl die Lage als auch den Zustand. Deshalb halten wir es für dringend geboten, schnell über einen neuen Standort in der Nähe des Ulmer Hbf zu entscheiden.

Wir schlagen vor, den Fernbusbahnhof im Erdgeschoss des geplanten Park&Ride-Parkhauses am westlichen Ende des Bahnhofstegs in der Schillerstraße einzurichten. Eine ähnliche Kombination von Busterminal und Parkhaus ist in Mannheim bereits in Betrieb und wird in Leipzig gerade gebaut.

In diesen neuen Busterminals, wie z. B. auch am Stuttgarter Flughafen, werden übrigens Stationsgebühren erhoben, so dass eben auch die Anbieter der Fernbuslinien an den Kosten beteiligt werden.

Dieser zentrale Standort wäre für die Fernbusse schnell vom überregionalen Straßennetz her erreichbar, zudem für die Fahrgäste in Ulm gut mit dem Auto, dem Nahverkehr oder über die Schiene erreichbar. Die Mobilitätsdrehscheibe Hauptbahnhof würde ideal um den Verkehrsträger Fernbus ergänzt.

Wir beantragen deshalb, dass die Verwaltung unseren Vorschlag prüft und mit dem Projektentwickler für das geplante Parkhaus an der Schillerstraße in diesem Sinne verhandelt.

Bei einer Begehung des aktuellen Standortes Böfingen ist uns aufgefallen, dass umgehend für eine angemessene Beleuchtung gesorgt werden muss. Um den Eindruck eines Schrottplatzes zu vermeiden, sollten die ausgedienten Haltestellenhäuschen „Königstraße“ und „Fort Unterer Eselsberg“, die dort ohne Verglasung und nicht im Boden verankert nutzlos herumstehen, alsbald entfernt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Kühne
Fraktionsvorsitzende

Martin Rivoir MdL
Stadtrat

Georgios Giannopoulos
Stadtrat

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