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Verkehrs- und Lärmprobleme in Jungingen

Bei einem Gespräch mit dem Ortschaftsrat in Jungingen stellten sich einige Probleme für die Anwohner heraus, was Verkehr und Lärm angeht. Als erste Maßnahme habe ich einen Brief an Verkehrsminister Winfried Hermann geschrieben, um auf die möglichen Lösungen aufmerksam zu machen:

Verkehrssituation und Lärmschutz Ulm-Jungingen

Sehr geehrter Herr Minister,

Ulm-Jungingen ist in den vergangenen Jahrzehnten immer stärker durch Verkehrslärm von der A8 belastet. Außerdem hat die dynamische Entwicklung des Gewerbegebiets Ulm-Nord und des Containerbahnhofs eine starke Zunahme des LKW-Verkehrs zur Folge. Die Anwohnerinnen und Anwohner sind so nicht nur durch den Lärm der A8 und den Arbeiten im Containerbahnhof, sondern auch durch den zunehmenden LKW-Verkehr zum Containerbahnhof belastet. Hier stellen sich einige Fragen zur baulichen und Verkehrssituation im Ulmer Norden.

Deshalb bitte ich Sie um Auskunft zu folgenden Fragen:

Welche Lärmschutzmaßnahmen sind beim Ausbau der A8 zwischen Ulm-West und Ulm-Ost geplant?

Welche zusätzlichen, über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehenden, Lärmschutzmaßnahmen wären denkbar, z. B. durch als Unterkonstruktion für PV-Anlagen genutzte Lärmschutzwände?

Wird beim Ausbau der A8 eine solche Maßnahme planerisch vorgesehen bzw. entsprechende Fundamente und Abstandsflächen eingeplant?

Welches Konzept für den Schwerlastverkehr im Ulmer Norden ist geplant?

Ist ein Durchfahrtsverbot für LKW über 7,5 t durch Ulm-Jungingen geplant?

Ist für die L1165 eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h auf der Strecke zwischen der Straße „Mergelgrube“ und – in der Verlängerung – der Straße „Stelzenäcker“ bis zum Kreisverkehr am Eiselauer Weg vorgesehen?

Grundsätzlich möchte ich anmerken, dass eine Temporeduzierung auf dieser langgezogenen Kurve der L1165 nicht nur wegen der Kreuzung mit dem Abzweig zum Kreisverkehr Eiselauer Weg, sondern auch wegen der querenden Landwirtschaft sinnvoll wäre.

Auch halte ich wegen der allgemeinen Belastung von Jungingen durch die bestehenden und geplanten Gewerbegebiete einen über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehenden Lärmschutz an der A8 für vertretbar. Insbesondere der Bau einer Lärmschutzwand mit PV-Anlage südlich der A8 könnte eine kostengünstige Lösung darstellen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Rivoir MdL

 

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